Konferencje naukowe 2018

 

Von der Monarchie bis zur Ostmark. Österreichische Erinnerungskulturen.


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Lodz

Die Tagung wird vom 15. bis zum 16. März 2019 im Rahmen einer regelmäßigen Veranstaltung über Politik, Geschichte und Kultur Österreichs stattfinden. Während der Tagung werden sich die Forscher aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen über ihre Untersuchungsergebnisse und Reflexionen über die Erinnerungskultur Österreichs austauschen können. Die OrganisatorInnen der Tagung gehen davon aus, dass den Fragen der Zeitgeschichte und der Vergangenheitsbewältigung in Österreich, etwa im Vergleich zu Deutschland, nicht genug Bedeutung und Aufmerksamkeit in der Forschung beigemessen wird.

Anlass zur Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte und der kollektiven Erinnerung in Österreich ist das Jahr 2018, in dem zwei wichtige Anniversarien gefeiert werden: der 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs, nach dem die Österreich-Ungarische Monarchie zerfiel, und der  80. Jahrestag des „Anschlusses“ Österreichs an das  Deutsche Reich. Das Ziel der Tagung ist eine wissenschaftliche Reflexion über die kurzen, aber turbulenten Jahrzehnte zwischen 1918 und 1938. Es soll auch darüber nachgedacht werden, wie die zeitgenössischen österreichischen PolitikerInnen, HistorikerInnen, SchrifstellerInnen und KünsterInnen die Themen der 1. Republik, des Ständestaates und der Ostmark behandeln und wie sie diese Vergangenheit zu bewältigen versuchen. Es wird auch der Frage nachgegangen, ob sie die Erinnerung zu instrumentalisieren versuchen und ob sie sich durch ähnliche Prozesse in anderen Ländern inspirieren lassen.

Die Themenbereiche der Tagung betreffen die oben nur kurz dargestellte Problematik, darunter auch die Fragen der österreichischen Kollektiverinnerung, Vergangenheitsbewältigung, Geschichtspolitik und der historischen Debatten sowie der Teilnahme der Künstler an diesen gesellschaftlichen Prozessen. Es sind vor allem (aber nicht nur):

·        Der Erste Weltkrieg und dessen Ende. Eine unikale oder eher dialogische Erinnerung an die Opfer?

·        Materielles und immaterielles Erbe der Habsburgermonarchie in Österreich.

·        Die Errungenschaften und Vernachlässigungen der 1. Republik als Themen der gegenwärtigen Geschichtspolitik Österreichs.

·        Künstlerische Formen der Aufarbeitung des Ständestaates und des Austrofaschismus.

·        Der österreichische Autoritarismus und der „Anschluss“ im öffentlichen Diskurs nach 1945.

·        Der Mythos des ersten Opfers und seine Rolle in der Gestaltung der nationalen Identität der Österreicher.

·        Die Waldheim-Affäre, ihre Folgen und ihre Bewertung aus der heutigen Perspektive.

·        Relativierung der Geschichte durch die politischen Parteien Österreichs.

·        Der österreichische Nationalsozialismus und Neonazismus.

·        Literarische, filmische und szenische Bearbeitung der Teilnahme Österreichs am Zweiten Weltkrieg; Debatten über die österreichisch-nationale) Identität in den Augen der ausländischen Beobachter.


Opłata konferencyjna:

70€ / 300 PLN

Organizatorzy konferencji:

Sekretariat der Tagung Dr. Jakub Gortat Dr. Elżbieta Tomasi-Kapral Dr. Agnieszka Węgrzyńska-Kisztelińska


jakub.gortat@uni.lodz.pl

Dyscypliny naukowe:

Kulturoznawstwo

Słowa kluczowe:

Austria, Anschluss, austriacka polityka historyczna, kultura Austrii

Lokalizacja konferencji

Pokaż w pobliżu:

Aktualizacja:  2018-07-04 23:02:36